Wir tragen dein Licht, wir tragen dein Licht in die Welt hinein.

So erklang es am Morgen nach dem ersten Advent in der Aula unserer Schule, als die Klassen 3/4 a und b die traditionelle Adventfeier für die ganze Schule und die Vorschulkinder des Kindergartens darboten. Es wurde erklärt, warum wir eigentlich Advent feiern, Lieder und Gebete wurden vorgetragen und es wurde gemeinsam musiziert und innegehalten. Ein paar Momente der Ruhe und Besinnlichkeit in der Vorweihnachtszeit.

 

Was weißt du eigentlich über Wasser? Diese Frage stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3/4b zu Beginn der beiden Projekttage. Wasser ist wichtig und ohne Wasser gibt es kein Leben. Das wussten alle Kinder und bewiesen bereits großes Vorwissen. Aber warum schwimmen manche Gegenstände und manche nicht? Warum heißt die Wassermelone Wassermelone? Und wie muss ich ein Boot bauen, dass es nicht untergeht? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag spielerisch auf den Grund und hielten ihre Ergebnisse in kreativ gestalteten Lapbooks fest. Sowohl das Piratenschiff aus Knete als auch der Mini- Wasserkreislauf im Gurkenglas faszinierten die Kinder und Lehrerinnen, so dass sich alle auf den zweiten Projekttag freuten.

Auch am zweiten Tag betätigten sich die Kinder als „Wasser- Forscher“: An verschiedenen Experimentierstationen lernten sie Wissenswertes über das nasse Element und staunten über verblüffende Phänomene. Die Schülerinnen und Schüler stellten zunächst Vermutungen an, die dann durch Beobachtungen überprüft wurden. Experimente wie „Der trockene Taucher“ oder „Das kletternde Wasser“ gefielen den Kindern besonders gut und zeigten, dass Wasser zaubern kann und naturwissenschaftliches Arbeiten Spaß macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Richtig bunt wurde es in der 1/2 a an den beiden Forschertagen als die Kinder ihre Lieblingsfarbe anrührten und Wasser im Glas einfärbten. Noch spannender war es als die Schüler mit diesem farbigen Wasser experimentieren und mischen durften. In Partnerarbeit erkannten sie, dass aus gelb und rot orange und aus gelb und blau grün wird. Je mehr gelb zugeführt wird, desto heller wird das orange oder grün. So ließen sich viele verschiedene Töne herstellen.

Als wir am zweiten Projekttag dann die bekannte Geschichte vom" kleinen Blau und kleinen Gelb" lasen, kamen wir dann noch auf eine tolle Idee! Die Erzählung wurde umgedichtet und umgeschrieben in das "kleine Rot und Gelb" und dazu passend illustriert. Besonders gefiel uns eine Seite in unserem Buch als sich das Gelb und Rot umarmten und orange wurden. Dazu ermischten alle Schüler der Klasse 1/2a fleißig verschiedene Orangetöne und bemalten jeder einen eigenen Keilrahmen. Diese werden bald in unserer Aula hängen und uns an unserere lebendigen Projekttage erinnern.  

 

    

Während unserer Projekttage "Forschen und Experimentieren" haben wir uns intensiv mit dem Thema Gleichgewicht beschäftigt.

Wir haben Mobiles gebaut, bei denen es eben darauf ankommt, alle hängenen Objekte in ein Gleichgewicht zu bringen. Gar nicht so einfach, eine Balance herzustellen! Da hatte jeder so seine eigene Herangehensweise: ausprobieren, ausmessen, tüfteln, Pläne zeichnen, einfach drauf los, verschieben, Gewichte verlagern, mehr Objekte "beschaffen", Aufhänger weglassen, kleben, knoten, verzweifeln, neu beginnen, ... doch am Ende war jeder stolz auf sein Mobile, das dann endlich gerade hing. Ein Mobile hat sogar noch eine weitere Dimension bekommen, den Klang! Wenn es sich bewegt, klingt es wunderbar.

Wir haben auch Schmetterlings-Balancierer gebastelt, die dank ihrer Schwerpunktverlagerung nicht nur auf unseren Fingern balancierten, sondern sogar auf unseren Nasen tanzen konnten.

Viel Fingerspitzengefühl brauchten wir für unsere Spagettitürme. Nur aus rohen Spagetti und Knetmasse wollten wir hohe Türme bauen. Was es da alles zu beachten gibt, damit nicht alles plötzlich zusammenbricht! Der höchste Turm war ganau einen Meter hoch.

Zum Abschluss hatten wir einfach Lust, endlich auch mal etwas aus dem Gleichgewicht zu bringen. Was gibt es da schöneres als ein großes Domino, das am Ende komplett zusammenfällt.

 

In den letzten beiden Schultagen wurde unser Schulhaus zum "Haus der kleinen Forscher". In allen Klassen wurde geforscht, experimentiert, beobachtet, gemalt, gebastelt usw. Mit Feuereifer waren alle Kinder bei der Sache und sie freuten sich am Ende über ihren Erfahrungs- und Wissenszuwachs. Natürlich waren Kinder und Lehrer sehr gespannt, was die anderen machten und so besuchten sich die Klassen gegenseitig.

 

 

 

   
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